Vorbereitet wurde das Szenario durch den Gruppenführer der 1. Bergungsgruppe, Phillipp Klockow, und seinen Männern. Dargestellt wurde eine Explosion in der Fahrzeughalle. Mehrere Puppen sowie zwei Kinder wurden in der total vernebelten Halle versteckt. Fässer, Palletten und Balken lagen kreuz und quer übereinander. Der Zugang war durch einen hohen Zaun versperrt und außen am Gebäude gibt es einen Gastank, den es zu schützen galt.
Umgehend nach Eintreffen der Feuerwehr wurde seitens des THW ein Fachberater in die Einsatzleitung entsandt. Die Feuerwehr begann sofort mit dem Ausrüsten von Atemschutzgeräteträgern und dem Aufbau der Wasserversorgung aus zwei Gewässern und einem Hydranten. Anschließend gingen die ersten Trupps zur Personenrettung in die Halle vor. Die Bergungsgruppe des THW blieb zunächst in Bereitschaft. Um 20:46 Uhr bekam der Fachberater des THW den Einsatzauftrag von der Einsatzleitung, eine Personenrettung von einer Galerie in der Fahrzeughalle durchzuführen. Umgehend wurde die Bergungsgruppe in Marsch gesetzt, unterstützt von drei Feuerwehrleuten, um über einen Leiterhebel die Rettung durchzuführen. Um 21:08 Uhr hat der Gruppenführer die erfolgreiche Rettung der Person melden können.
Nach dem Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft der Einheiten gab es noch eine Warmverpflegung, die durch den ASB Bad Oldesloe zubereitet und serviert wurde. Gegen 22.00 Uhr rückten die Kameraden der Feuerwehr wieder in ihre jeweiligen Stützpunkte ab und auch die THW Fahrzeuge konnten ihre Plätze in der Fahrzeughalle wieder einnehmen.
Einsatzleiter und Gemeindewehrführer Bernd Schmidt zog ein positives Resümee der Übung: „Darauf lässt sich aufbauen!", sagte er.