BAB 1 bei Stapelfeld, 01.07.2017

LKW-Bergung auf der A1

Stapelfeld - Am frühen Samstagmorgen kippte auf der A1 bei Stapelfeld ein LKW in der dortigen Baustelle die Böschung hinab. Die Bergungsarbeiten beschäftigten die THW-Ortsverbände Ahrensburg und Bad Oldesloe bis zum späten Nachmittag.

Ausgerechnet im Baustellenbereich geschah es: Am frühen Samstagmorgen kam ein LKW-Fahrer auf der A1 bei Stapelfeld mit seinem 40-Tonner zu weit nach rechts und stürzte mitsamt seiner 20 Tonnen schweren Ladung die Böschung hinab. Für die aufwändigen Bergungsarbeiten wurde gegen 8 Uhr das Technische Hilfswerk alarmiert. Unterstützung bekamen die zwanzig Helfer der beiden Stormarner THW-Ortsverbände Ahrensburg und Bad Oldesloe dankenswerter Weise vom Ahrensburger Bergungsunternehmen Dieter Meier, welche mit einem Kran vor Ort waren, und der Autobahnpolizei.

Aufwändige Bergungsarbeiten

Geladen hatte der verunfallte LKW jeweils zehn Tonnen Malz und Schrauben. Zu schwer, um das Fahrzeug mit einem Kran wieder aufzurichten und die Böschung hoch auf die Straße zu ziehen. So wurde entschieden zunächst die Schrauben zu entladen. Als Glück im Unglück erwies sich, dass die Schrauben in Holzkisten gelagert waren und nicht jede der knapp 1,2 Millionen Schrauben mit Schaufel und Schubkarre einzeln aufgesammelt werden musste. Mit Hilfe des Schwerlastkranes wurden die knapp 20 Holzkisten aus dem kaputten Auflieger auf einen bereitgestellten Ersatz-LKW gehoben.

Während die Holzkisten noch weitgehend in Takt waren, sind die Säcke mit dem Malz trotz Ladungssicherung teilweise verrutscht und erforderten eine Entladung per Hand. Daher wurde beschlossen nun zuerst den mittlerweile 10 Tonnen leichter gewordenen LKW zu bergen, damit die etlichen 25 Kilogramm schweren Säcke nicht die vom Regen durchweichte Böschung hinaufgetragen werden müssen. Ein Spezialfahrzeug zog den Unfall-LKW neben den bereitgestellten Ersatz-LKW. Die 400 Malzsäcke konnten von den THW-Kräften nun problemlos umgeladen und auf Paletten neu gestapelt werden.

Vollsperrung während der Bergungsarbeiten

Da der Unfall im Baustellenbereich passierte und die A1 auf dem Autobahnabschnitt derzeit nur zweispurig befahrbar ist, war eine Vollsperrung in Richtung Norden unvermeidbar. Der Verkehr wurde für die Dauer der Bergungsarbeiten von der Polizei umgeleitet. Der Einsatz für das Technische Hilfswerk war gegen 17 Uhr beendet. Dennoch musste die Sperrung für die anschließende Fahrbahnreinigung und die Reparatur der Leitplanke durch die Autobahnmeisterei noch bis in den Abend hinein aufrechterhalten werden.

Text und Bilder: (Sönke Thomsen (Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit - OV Ahrensburg))


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