Bad Segeberg, 09.08.2020, von Nicolas Pabst

Vorbereitende Arbeiten für Sprengung im September

Oldesloer Fachgruppe Sprengen (FGr. Sp) und Bergungsgruppe führten vorbereitende Arbeiten für geplante Sprengung im September durch.

Am gestrigen Samstag, den 08. August 2020, führten unsere Fachgruppe Sprengen und unsere Bergungsgruppe die vorbereitenden Arbeiten für eine geplante Sprengung durch. In einem Kieswerk in Bad Segeberg in Schleswig-Holstein findet im September eine geplante Sprengung statt. Hierfür wurden von unseren Helferinnen und Helfern der Bergung und der Fachgruppe Sprengen unter anderem Bohrungen für Sprengladungen hergestellt. 

 

Über die Fachgruppe Sprengen

Die Fachgruppe Sprengen (FGr. Sp) unterstützt Einsätze und beseitigt Gefahren mit Hilfe von Sprengungen. Hierzu gehören unter anderem Deichsprengungen bei extremen Hochwasserlagen oder oder Schneefeldsprengungen zur Beseitigung von Lawinengefahren. Die ehrenamtlichen Sprengexperten sind hierfür speziell und umfangreich ausgebildet. Bis zu einem gewissen Grad arbeitet die Fachgruppe Sprengen in der Regel unabhängig. Da die Gruppe mit steigender Anzahl der herzustellenden Bohrlöcher aber personell wie auch materiell schnell an ihre Grenzen stösst, ist die Unterstützung durch eine Bergungsgruppe oder eine Fachgruppe Räumen in der Regel unabdingbar.

 

Vorbereitungen für geplante Sprengung

Die für die Sprengung notwendigen Bohrlöcher mit einem Durchmesser von ca. 35 mm wurden mit schwerem Gerät der Fach- sowie der Bergungsgruppe hergestellt. Ein Stativ diente der Aufhängung des schweren Bohrhammers, um für eine bessere Arbeitsergonomie zu sorgen. Gesprengt werden u. a. ein sogenannter Beton-Legostein in den Maßen 60 x 60 x 180 cm sowie ein größeres Betonfundament.

Das Einbringen des Sprengstoffes erfolgt natürlich erst am Tag der Sprengung. Ebenso die Verdämmung des Sprengstoffes. Zur Vermeidung von Splitterflug werden auch noch Schutzmatten auf die Sprengstellen angebracht.


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